Wirtschaftsexkursion nach Frankfurt am Main

Europas Finanzzentrum Nummer Eins, Deutschlands größter Börsenplatz, umsatzstärkste Einkaufsstraße Deutschlands, einzige deutsche Global City, Sitz der Zentralbank der stärksten Währung der Welt, heimliche Hauptstadt Deutschlands – an Superlativen kaum zu übertreffen, präsentierte sich Frankfurt am Main den Schülerinnen und Schülern des Leistungsfaches Wirtschaft und Recht.

Am Dienstag, den 13. Januar, war es endlich so weit: Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Leistungsfachs Wirtschaft der Q13 des Gymnasiums Höchstadt a.d. Aisch machten sich auf den Weg nach Frankfurt am Main, um einen ganzen Tag lang tief in die Welt der Finanzmärkte, der Architektur und der Geschichte dieser bedeutenden deutschen Metropole einzutauchen. Die Exkursion war nicht nur eine Entdeckungsreise durch die Finanzwelt, sondern auch eine Gelegenheit, die spannende Symbiose aus Historie und Moderne in einer der dynamischsten Städte Europas zu erleben.

Schon bei der Anfahrt mit dem Zug waren die Schülerinnen und Schüler beeindruckt von der imposanten Architektur der weithin sichtbaren Hochhäuser des Bankenviertels.

An der Börse, einem der wichtigsten Finanzplätze Europas, konnten die börsenbegeisterten Jungaktionäre hautnah dabei sein und einen exklusiven Blick auf das moderne Parkett, den Handelsraum werfen. In Echtzeit konnten Kurse verfolgt und Börsenmarklern bei der Arbeit über die Schulter geschaut werden, wie Millionen Euros an Aktien und Zertifikaten die Eigentümer wechseln und dabei Kurse steigen und leider auch fallen und damit auch eigene Depotwerte an Wert gewinnen oder verlieren. Es war beeindruckend zu sehen, wie schnell Entscheidungen in der Welt der Finanzmärkte getroffen werden. In einer Ausstellung erfuhren die Teilnehmer, wie der Handel mit Aktien und Wertpapieren funktioniert und welche Rolle Frankfurt als europäisches Finanzzentrum spielt.

Nach dem Börsenbesuch machten wir uns, die berühmte „Fressgass“ mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten passierend, auf den Weg in Richtung Maintower, einem der höchsten Wolkenkratzer in Frankfurt. Hier genossen wir eine atemberaubende Aussicht über Frankfurt, die Skyline der Stadt und die Rhein-Main-Region, umrahmt von den schneebedeckten Bergen des Taunus und den Weiten des Oberrheingrabens. Es war ein perfekter Moment, um das Zusammenspiel von Tradition und Innovation in der Stadt zu erleben.

Zu Fuß ging es durch die Frankfurter Innenstadt mit ihren historisch bedeutenden Plätzen und Gebäuden, wie dem Frankfurter Römer oder der Paulskirche zur umsatzstärksten Einkaufsstraße Deutschlands, der Zeil, wo wir eine kurze Verschnaufpause einlegten, bevor es weiter zur Europäischen Zentralbank ging.

Der Höhepunkt des Nachmittags war der Besuch der Europäischen Zentralbank (EZB). Hier erhielten wir einen spannenden Einblick in die Rolle der EZB innerhalb der Europäischen Union und die Auswirkungen der Geldpolitik auf die Wirtschaft. Neben der geführten Tour bot sich die Möglichkeit sich in der Dauerausstellung noch eingehender mit dem Thema Geld und Geldpolitik zu beschäftigen.

Zum krönenden Abschluss des Tages machten wir einen kurzen Stopp in Sachsenhausen, einem der ältesten und charmantesten Stadtteile Frankfurts. Hier erwartete uns ein gemütliches Beisammensein in einer traditionellen Wirtschaft, in der wir den Tag ausklingen ließen und unsere Eindrücke von der Exkursion austauschten, bevor es wieder mit dem Zug nach Hause ging.

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