„Wieso Rotkäppchen lieber Schneewittchen gewesen wäre“

Die Unterstufentheatergruppe zeigte „Wieso Rotkäppchen lieber Schneewittchen gewesen wäre“

von Franziska Bold (Kinder- und Jugendtheaterverlag razzoPENuto)

Die Aula war voll. Eltern, Verwandte, Mitschüler und Freundinnen, Lehrkräfte und Vertreter der Schulleitung waren am Mittwoch, den 13. Mai 2026, gekommen, um in diesem Jahr eine Märchencollage zu sehen.

Hier begegnen sich Figuren aus verschiedenen Märchen. Rotkäppchen, Rosenrot und Prinz Henri sind unzufrieden, da sie die ihnen zugedachte Rolle nicht mehr spielen wollen, Schneeweißchen verschwindet, Aladdin verfällt in einen Kaufrausch, die durch die goldene Gans verbundene Gruppe singt den Bremer Stadtmusikanten ein Liebeslied. Für Hänsel und Gretel dagegen hat sich alles unerwartet zum Guten gewandt. Was ist da passiert?

Puck, der Diener des Elfenkönigs Oberon, hat aus Langeweile das Reich des Dschinns durcheinandergewirbelt. Dadurch entsteht eine bunte Collage aus lustigen Szenen, die mit witzigen Dialogen und Wendungen den Theaterbesuchern einen kurzweiligen Abend bescherte.

Und, wie es in Märchen üblich ist, findet alles ein gutes Ende. Das tut besonders in einer Zeit gut, in der uns die aktuellen Nachrichten einiges zumuten. Wir brauchen Quellen, die uns Kraft und Zuversicht schenken! Was wäre die Welt ärmer ohne unsere Märchen, die uns träumen, fliegen oder abtauchen lassen und uns unsere Probleme und Grenzen für Momente des Glücks vergessen lassen!

Märchen sind mehr als wahr. Nicht, weil sie uns sagen, dass es Drachen gibt. Sondern weil sie uns sagen, dass Drachen besiegt werden können.

G. K. Chesterton (1874 - 1936)

Lasst uns nicht verzagen!

In diesem Stück treten so viele Figuren auf, dass fast alle der 25 Schülerinnen und Schüler aus den fünften bis siebten Klassen mehrere Rollen übernehmen konnten. Bei der Aufführung und in den Proben überzeugten sie mit ihrer Bühnenpräsenz und ihrer Spielfreude. Besonders die Erfahreneren hatten auch viele eigene Ideen, die in die Umsetzung eingeflossen sind und die Arbeit bereichert und erleichtert haben. So haben einige der Mädchen den Tanz selbstständig einstudiert, das Plakat ist märchenhaft schön.

 

Tanja Wulff, Leiterin der Unterstufentheatergruppe

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