Schüleraustausch mit Avallon, Frankreich
Seit zehn Jahren besteht nun schon der Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium Höchstadt und dem Collège Maurice Clavel in Avallon, in der französischen Region Burgund. Neu ist, dass dieser Austausch seit dem aktuellen Schuljahr erstmalig von Erasmus+, dem europäischen Programm für Bildung, Jugend und Sport gefördert wird. Dieses wird von der EU finanziert, was bedeutet, dass die Teilnahme am Austausch mit allen Aktivitäten für die deutschen Beteiligten kostenlos ist.
Wie jedes Jahr erfolgte zunächst der Besuch der Höchstadter in Frankreich. Während unseres einwöchigen Aufenthalts, während dessen die Schülerinnen und Schüler in französischen Gastfamilien untergebracht waren, hatten die Teilnehmer verschiedenste Möglichkeiten, das Alltagsleben unseres Nachbarlandes kennenzulernen.
Auf dem Programm standen neben dem Schulbesuch und gemeinsamen sportlichen Aktivitäten auch Ausflüge, die den geschichtlichen, kulturellen und kulinarischen Interessen der Schülerinnen und Schüler Rechnung trugen.
In Alesia, wo der Stammesführer Vercingetorix, „Cäsar seine Waffen zu Füßen schleuderte“, (einigen vielleicht aus den Asterix-Bänden bekannt), lernten wir einiges über die gallo-römische Geschichte aus vorchristlicher Zeit.
In Nuits-Saint-Georges wiederum kamen wir auf unsere kulinarischen Kosten: Bei einer Degustation durften wir die dort hergestellten Sirups verkosten, allen voran den aus schwarzer Johannisbeere – Cassis –, für den die Region bekannt ist. Auch in Falvigny konnten wir nach einer Führung durch die dortige Fabrik die verschiedenen Geschmacksrichtungen der berühmten Anis-Bonbons probieren.
Dijon, die Hauptstadt des Burgunds, wo uns unser letzter Ausflug hinführte, hatte auf allen Gebieten etwas zu bieten, sei es kulinarisch, geschichtlich oder kulturell. Natürlich nutzten die Schülerinnen und Schüler hier aber vor allem die Möglichkeit, shoppen zu gehen und auch noch das ein oder andere Souvenir für die Daheimgebliebenen zu erstehen.
Und wer die berühmte Eulen-Statue an der Fassade von Notre-Dame de Dijon mit der linken Hand berührt hat und sich dabei mit der rechten Hand ans Herz gefasst hat, dem wird vielleicht tatsächlich ein Wunsch erfüllt werden, wenn man der Legende um das Wappentier der Stadt Glauben schenken möchte.
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