Projektwandertag 2026 –
Unsere Schule unterwegs
Am diesjährigen Projektwandertag hieß es für alle Jahrgangsstufen von der 5. bis zur 12. Jahrgangsstufe: Raus aus dem Klassenzimmer und hinein in spannende Lernorte vor Ort. Mit vielfältigen Zielen und Programmen konnten unsere Schülerinnen und Schüler Unterrichtsinhalte anschaulich und praxisnah erleben.
Die 5. Jahrgangsstufe widmete sich passend zum Geographieunterricht dem Thema Landwirtschaft. Bei Besuchen auf verschiedenen Bauernhöfen in der Region erhielten die Schülerinnen und Schüler einen direkten Einblick in die Nahrungsmittelerzeugung. Neben Führungen wurden sie selbst aktiv und gingen als „Mathedetektive“ Fragen rund um Flächen und Größen nach – etwa wie viel Platz ein Hühnerstall benötigt oder wie groß ein Gemüsebeet ist. Besucht wurden der Biobauernhof Prechtel in Voggendorf, der Biobauernhof Willner in Dutendorf sowie der Milchhof Brandt in Hermersdorf.
Für die 6. Klassen ging es in den Tiergarten Nürnberg, wo eine Führung sowie Zeit zur eigenen Erkundung auf dem Programm standen. Besonders mutige Schülerinnen und Schüler konnten dabei eine außergewöhnliche Erfahrung machen: Diejenigen, die sich trauten, wissen nun, wie es sich anfühlt, eine Vogelspinne über die eigene Hand krabbeln zu lassen.
Die 7. Jahrgangsstufe begab sich auf die Spuren des Mittelalters: Bei einer Exkursion zur Cadolzburg vertieften die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen zum Thema „Ritter und Burgen“. Ein Museumsbesuch mit der Möglichkeit, selbst Rüstungen auszuprobieren, machte die Geschichte besonders anschaulich.
Die 8. Klassen waren je nach Fremdsprache unterschiedlich unterwegs:
Die Lateinschülerinnen und -schüler besuchten den Römerpark und das Limes-Museum in Ruffenhofen, wo sie unter anderem ein römisches Rundmühlespiel gestalteten.
Die Französischgruppen erkundeten im Rahmen einer Stadt- und Museumsführung in Erlangen die Geschichte der Hugenotten.
Einen wichtigen Beitrag zur historisch-politischen Bildung leistete die 9. Jahrgangsstufe mit ihrem Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau. Im Kontext des Unterrichts zu Nationalsozialismus, Zweitem Weltkrieg und Holocaust setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit diesem bedeutenden Erinnerungsort auseinander.
Für die 10. Klassen führte der Projektwandertag nach Nürnberg. Im Fach Physik stand ein Besuch des Deutschen Bahn Museums (DMN-Zukunftsmuseum) auf dem Programm, bei dem verschiedene Stationen wie „Zukunft Wasserstoff“ oder „Was essen wir morgen?“ in Kleingruppen durchlaufen wurden. Im Fach Kunst erhielten die Schülerinnen und Schüler Führungen im Neuen Museum Nürnberg, die Kunst, Design und Architektur miteinander verbanden.
Die 11. Jahrgangsstufe konnte bei Werksführungen bei Faber-Castell und Staedtler einen Blick hinter die Kulissen werfen. Dabei wurde anschaulich, welche Schritte notwendig sind, um die alltäglichen Schreibgeräte herzustellen.
Die Q12 schließlich reiste in die Goethestadt Weimar. Im Rahmen einer fachkundigen Führung durch den Park an der Ilm erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie sich das Fürstentum nach einer Brandkatastrophe neu entwickelte und welche Rolle Goethe als Minister dabei spielte. Der Rundgang endete am Gartenhaus Goethes, das im Anschluss besichtigt wurde. Eine kurze Stadtführung sowie der Besuch der Faust-Ausstellung im Schiller-Museum mit einem Abstecher in Schillers Wohnhaus rundeten den Tag ab.
Der Projektwandertag 2026 bot somit allen Jahrgangsstufen vielfältige Gelegenheiten, Unterrichtsinhalte lebendig zu erfahren und neue Eindrücke außerhalb des Schulalltags zu sammeln. Die Q13 nahm nicht teil, da die Schülerinnen und Schüler sich aktuell in der Phase ihrer Abiturprüfungen befinden.





























