Lesung des Jugendbuchautors Dirk Reinhardt für die 9. Klassen

Am 25. Juni 2026 war der Jugendbuchautor Dirk Reinhardt bereits zum fünften Mal für eine Autorenlesung bei uns am Gymnasium Höchstadt. Die Klassen C und D der 9. Jahrgangsstufe lauschten dieses Jahr einem seiner neueren Bücher, nämlich „Perfect Storm“, dass die Geschichte von sechs Jugendlichen aus verschiedenen Ländern erzählt, die sich über ein Online-Computerspiel kennenlernen und später gemeinsam politische Intrigen aufdecken.

Zu Beginn der Lesung erläuterte Dirk Reinhardt, dass er die Idee für das im Jahre 2021 erschiene Buch auf einer Lesung von seinem Roman „Edelweißpiraten“ hatte, der ebenfalls von einer jugendlichen Widerstandsgruppe handelt, allerdings im Gegensatz zum im Heute spielenden Roman “Perfect Storm” zeitlich während der NS-Zeit angesiedelt ist.

Viele seiner Bücher handeln von Themen wie Globalisierung, Menschenrechten oder auch Klimawandel, die vorher erst gut recherchiert werden mussten. In “Perfect Storm” geht es um eine Gruppe an jungen Hackerinnen und Hackern. Um diese Szene glaubhaft darzustellen, musste der Autor zahlreiche Informationen in Erfahrung bringen- erst bei legalen, später auch bei illegalen Hackerinnen und Hackern. Dazu nahm er sogar an geheimen Treffen im Internet teil, um vor allem mehr über die Art der Sprache untereinander zu verstehen.

Außerdem berichtete er, dass seine Geschichten oft einen wahren Kern haben. Das wäre auch bei „Perfect Storm“ der Fall, stellte Reinhardt klar.

Während der Lesung las der Autor verschiedene Stellen aus seinem Buch vor, erzählte dabei immer wieder, wie sein Schreibprozess dabei war und fasste wichtige Handlungsschritte zusammen. Außerdem stellte er  alle sechs Hauptfiguren und ihre persönliche Geschichten vor, wie sie zu der Widerstandsbewegung gekommen sind. Jede und jeder der sechs Jugendlichen lebt auf einem anderen Kontinent. Sie haben alle ihre eigene, außergewöhnliche Lebensgeschichte und durch ihre gemeinsame Leidenschaft werden sie Freunde, wodurch sie schließlich in ein großes Abenteuer schlittern. Manchmal hatte er Schwierigkeiten, die Rolle der Figuren zu schreiben, meinte Dirk Reinhardt. So war es zum Beispiel auch bei der Figur des Matthew, da dieser eine besonders provokative Sprache benutzte, die der Autor ausformulieren musste.

Das Ende des Romans ließ Dirk Reinhardt aber offen, um die Spannung, ob die Sechs es schlussendlich schaffen oder nicht, aufrechtzuerhalten.

 

Marie Seubert, 9C

Christiane Schmid-Merkl

 

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