VDE-Schülerforum 2026 an der FAU Erlangen – Technikbegeisterung trifft Zukunft
Am 28. Juli 2026 fand an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) das diesjährige VDE-Schülerforum statt. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und bot jungen Technikbegeisterten eine hervorragende Bühne, ihre Ideen und Projekte einem interessierten Publikum sowie einer Fachjury vorzustellen.
Insgesamt 34 Schülerteams präsentierten ihre Projekte in fünf Hörsälen der FAU. Die Vielfalt der Themen war beeindruckend: Von innovativen technischen Entwicklungen über nachhaltige Zukunftslösungen bis hin zu kreativen Anwendungen moderner Technologien zeigten die Schülerinnen und Schüler, mit welchem Ideenreichtum und Engagement sie sich den Herausforderungen der Zukunft stellen. Die hohe Qualität der Arbeiten machte deutlich, wie viel Potenzial in der nächsten Generation von Ingenieurinnen, Ingenieuren und Naturwissen-schaftlern steckt.
Ein besonderer Dank gilt Dipl.-Ing. Werner Battke, der die Veranstaltung seit vielen Jahren mit großem ehrenamtlichem Engagement organisiert, sowie Tanja Schak, die gemeinsam mit ihm für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Die hervorragende Organisation trug maßgeblich dazu bei, dass sich alle Teilnehmenden auf ihre Präsentationen konzentrieren und die Veranstaltung in einer angenehmen Atmosphäre genießen konnten.
Welche Bedeutung das VDE-Schülerforum inzwischen besitzt, zeigte sich auch an den zahlreichen hochrangigen Gästen, die die Veranstaltung mit ihren Grußworten eröffneten oder abrundeten. Dazu gehörten Julian Marberger, Leiter des VDE Bayern, Dr. Tobias Fey, Stadtrat der Stadt Erlangen, Dr.-Ing. Markus Jonscher vom Lehrstuhl EEI der FAU, Dr. Jürgen Baier, Geschäftsführer der isento GmbH und Entwickler des humanoiden Roboters PIB, Philip Hillen, Geschäftsführer der funduino GmbH, Thomas Frank, Technikbeauftragter des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, sowie Uli Herwanger, Landeswettbewerbsleiter von Jugend forscht.
In ihren Ansprachen betonten alle Redner die große Bedeutung technikinteressierter Jugendlicher, die mit Kreativität, Begeisterung, Neugier und dem Wunsch, die Welt ein Stück besser zu machen, an ihren Projekten arbeiten. Besonders motivierend waren die persönlichen Geschichten vieler Referenten. Einige berichteten, dass auch sie bereits als Schülerinnen und Schüler mit eigenen technischen Ideen begonnen hatten und ihren beruflichen Weg genau mit einer solchen Begeisterung eingeschlagen haben. Damit machten sie den Teilnehmenden Mut, ihre Interessen weiterzuverfolgen und ihre Ideen mit Ausdauer und Leidenschaft umzusetzen, um ihren eigenen Weg in Wissenschaft, Technik oder Wirtschaft zu finden.
Auch die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Höchstadt nahmen viele positive Eindrücke von der Veranstaltung mit. Einer der Teilnehmer beschreibt den Tag so:
„Beim VDE-Schülerforum an der FAU Erlangen durfte ich mein Thema vor vielen interessierten Zuhörern präsentieren. Neben den eigenen Vorträgen gab es viele weitere spannende Präsentationen zu unterschiedlichen technischen Themen. In der Mittagspause konnten wir gemeinsam in der Mensa der Universität essen. Insgesamt war es ein interessanter Tag, an dem ich viele neue Eindrücke sammeln und spannende Projekte kennenlernen konnte.“
Diese persönlichen Eindrücke spiegeln die besondere Atmosphäre des Schülerforums wider: Es geht nicht nur darum, eigene Projekte vorzustellen, sondern auch voneinander zu lernen, neue Kontakte zu knüpfen und sich für technische Fragestellungen begeistern zu lassen. Der Austausch mit Gleichgesinnten, Lehrkräften, Hochschulvertretern und Unternehmen macht die Veranstaltung zu einer wertvollen Erfahrung für alle Beteiligten.
Nach diesem gelungenen Tag steht bereits fest: Das Gymnasium Höchstadt wird auch in den kommenden Jahren wieder am VDE-Schülerforum teilnehmen. Die Veranstaltung war für alle Beteiligten spannend, lehrreich und motivierend und hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Förderung junger Talente für die technische Entwicklung unserer Gesellschaft ist.
Von KAN